Der Hölzerne Glockenturm - das Wahrzeichen Sunderns
 
"Mahner und Bote" seit 1850, der hölzerne Glockenturm, dessen Läutwerk über ein Jahrhundert lang von Hand gezogen wurde, ist das markante Wahrzeichen Sunderns.

Als er 1970 dem Ausbau der L770 weichen musste, wurde er auf dem Sunderner Hügel, dem "Glockenbrink" wiedererrichtet und elektrifiziert. Seit 1992, nach Restaurierung des Holzgestells, repräsentiert sich der Turm hier in seiner ursprünglichen Form.

"Dem Menschen zur Wehr und Gott zur Ehr" lautet die Inschrift des traditionsreichen Holzständers. Noch immer erklingen jeden Tag zur Mittagszeit sowie nach einem Todesfall die Glocken. Er ist das stolze Symbol der Sunderner, darum wird auch der Rastplatz auf dem er steht, von den Einwohnern Sunderns selbst gepflegt. Eine traumhafte Idylle bietet sich dem Besucher. Ein selbstgebauter Holz-Fahrradständer lädt förmlich zum Pause machen ein.

Wer also einmal mit dem Fahrrad oder zu Fuß in Sundern unterwegs ist, sollte sich die Besichtigung dieses Wahrzeichens und den wunderschönen Ausblick nicht entgehen lassen.

Hier am Glockenturm stellte die Dorfgemeinschaft im Jahre 1994 auch einen großen Findling, den "Sunderner Stein", auf. Stolze 5210 Kilogramm bringt er auf die Waage.
 
   
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