Alte Zollstation
 
Zu Zeiten des Königreiches Hannover befand sich am "Hannoverschen Postweg" (L770) die Zollstation zwischen Hannover und Preußen. Reisende, von Hannover kommend, saßen während der Fahrt durch den preußischen Korridor in verdunkelten Postkutschen, bis hinter dieser Grenzstation wieder hannoversches Gebiet erreicht war. Sie wurden dann während der Fahrt nicht mehr kontrolliert.

In Sundern durften die Fahrgäste wieder aufatmen.

Auch das Zollhaus stand an dieser Stelle. Alle Waren, die hereinkamen oder hinausgingen, mussten hier verzollt werden. Doch der Schmuggel stand hoch in Blüte und mehr als einmal waren die Zollbeamten den Schmugglern auf den Fersen. Geschmuggelt wurden Kolonialwaren, Tabak und das früher so kostbare Salz.

Im November 1972 brannte das alte Zollhaus nieder. Im Zuge der Gebietsreform wurde 1973 hier ein Rastplatz angelegt, der auch heute noch oft und gern von Radfahrern und Wanderern genutzt wird.

Die Zollstation befand sich hier in der "Scheune des Zöllners Marten" - später Heuerlingshaus Sundern bei 34, erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1611, Grenzbereich Sundern/Preußen.
Erst im Jahre 1854 wurde diese Zollstation aufgelöst.



 
   
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